Salatöl Diesel Umbau

Bei den hohen Sprit- und Diesel-Preisen, wer denkt nicht mal darüber nach, wie er Geld sparen könnte. Billiger wäre es, wenn man statt Sprit Salatöl von Aldi verwenden könnte. Dies ist sogar in bestimmten Fällen möglich.

Im Grunde können vor allem Diesel-Autos umgewandelt werden, um die Verwendung von Salatöl als Brennstoff zu ermöglichen.

Bei der Umstellung kann man entweder auf die 1-Tank oder der 2-Tank-Systeme setzen, bestimmte Teile des Autos müssen geändert werden und einige neue Geräte kommen hinzu.

Bei der Verwendung der 1-Tank-Systeme können Sie Ihr Auto nur noch mit reinem Salatöl fahren. Fast alle Fahrzeuge des VW-Konzerns (VW, Audi, Seat, Skoda) sind geeignet für diese Art der Umwandlung. Darüber hinaus unterstützen bestimmte andere Automobilhersteller diese Umwandlungen. Fragen Sie den Händler Ihres Vertrauens, ob Ihr Auto geeignet ist für die Konvertierung. Dieser führt eine spezielle „Salatöl-Tuning“-Maßnahme bei der Motor-Steuerung durch. Die Änderung des Motors sollte durch geschulte Experten durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die optimalen Bedingungen für die Verbrennung von Salatöl erreicht werden.

Ein Auto mit einem 2-Tank-System hat zu dem Kaltstart mit normalem Diesel noch einem neuen, zusätzlichen Tank im Kofferraum oder an einen anderen geeigneten Platz – oft anstelle des Ersatzrads. Fast alle Diesel-Pkw können auf diese Weise umgerüstet werden. Jeder Motor braucht ein paar Minuten bis die erforderliche Betriebstemperatur für Pflanzenöl erreicht ist. Sobald diese Temperatur erreicht ist, schaltet das System automatisch auf den Einsatz von Pflanzenöl aus dem regulären Tank um.

Wann immer Sie den Motor für eine längere Zeit abstellen – zum Beispiel bei Nacht – bliebe das Salatöl im Brennstoff-Kreislauf bis zum nächsten Start. Das ist schlecht für den Motor, da er jetzt nicht mit Diesel gestartet werden kann. Hier kommt nun ein Zusatzteil ins Spiel: Es füllt das System mit dem Brennstoff Diesel; das dauert nur 30-45 Sekunden, so dass das nächste Mal Sie Ihr Auto wieder nur mit Diesel-Kraftstoff starten. Sie starten – wie immer – mit reinem Diesel.

Eine Umwandlung bzw. Änderungen von Teilen des Autos ist in vielen Ländern, beispielsweise in Deutschland, nur mit einem offiziellen Fahrzeug-Zertifikat zulässig, wenn man die Betriebs-Lizenz nicht verlieren will. Deutsche Autofahren müssen also nach der Umrüstung zum TÜV.

Rapsöl Diesel Umbau

Umbau eines Dieselfahrzeugs für Rapsöl

Bei ständig steigenden Benzin und Dieselpreisen kommt es wohl so manchen Fahrern in den Sinn, das Fahrzeug auf eine günstigere Alternative umrüsten zu lassen. Die Frage ist nur, was ist empfehlenswert. Eine günstige Alternative wäre, den Diesel PKW auf die Betankung mit Rapsöl umbauen zu lassen. Für die Benutzung von Rapsöl bei einem Dieselfahrzeug ist es nötig, dem Öl die gleichen Eigenschaften des Diesels beim Zündverhalten und bei der Viskosität zu geben. Das reine Pflanzenöl ist dickflüssig und hat eine höhere Zündtemperatur. Durch Erwärmen des Öles kann man aber diese Eigenschaften beeinflussen und dem Dieselkraftstoff angleichen. In den vergangenen Jahren haben sich so mehr als tausend Autobesitzer ihr Fahrzeug von Dieselkraftstoff auf Rapsöl mit Zufriedenheit umbauen lassen. Die Möglichkeit, ohne Motorschäden ein Dieselfahrzeug zu betreiben, besteht nur auf der Basis mit erwärmten Pflanzenöl. Trotzdem sollte man vor jedem Umbau einen qualifizierten KFZ- Mechaniker mit einem Motortest für Pflanzenöl beauftragen. Für verschiedene Einspritzpumpen und Düsen, wie zum Beispiel die von Delphi, besteht keine Möglichkeit eines Umbaus, da diese Pumpen durch das Pflanzenöl Schaden erleiden. Auf jeden Fall sollte man sich bei dem Fahrzeughersteller oder qualifizierten Werkstätten nach dem Einspritzsystem erkundigen. Wenn diese Details geklärt sind und der Umrüstung nichts mehr im Wege steht, kann man sich entweder den Umrüstsatz bestellen, oder den Umbau in einer qualifizierten Werkstatt durchführen lassen. Die kostengünstigere Lösung ist der Selbsteinbau. Um den richtigen Umrüstsatz auszuwählen, werden die Daten von der Bordspannung, 12 V oder 24V, der Querschnitt der Kraftstoffleitung und der maximale Kraftstoffverbrauch benötigt. Zu den Einbaukomponenten gehört auch ein Zusatztank, der im Kofferraum eingebaut werden sollte. Die Größe des Tanks richtet sich nach dem Platzangebot und der zu verbrauchenden Menge. Als durchschnittliche Menge kann man bei einem Verbrauch von 10l pro 100 Kilometern ca. 1 Liter rechnen.

Da das Auto unbedingt mit Diesel starten sollte, kommt eine Eintanklösung wegen der Kaltstart- und Kaltlaufphase nicht in Frage, da das Pflanzenöl erst bei Erreichen der Betriebstemperatur zum Einsatz kommt.
Nach der Umrüstung muss das Fahrzeug bei der zuständigen TÜV- oder DEKRA Prüfstelle vorgestellt werden.
Dabei muss das TÜV Gutachten für den Zusatztank vorgelegt werden, damit der Tank im KFZ Schein eingetragen werden kann.

flüssiges Gold

flüssiges Gold als Alternative für die Zukunft

Es gibt ein Haufen vernünftiger Gründe warum es sinnvoll wäre, beim Antrieb des Fahrzeuges auf die pflanzlichen Öle umzusteigen und die reichen von Einfachheit und Sauberkeit, was diese Maßnahme mit sich bringt bis zu dem Ersparnis der höheren Kosten und zum Erhalten der ursprünglichen Energieressourcen. Das Prinzip des Diesel Umbaus ist an sich äußerst simpel: Das primäre Produkt, die Pflanze, pressen, filtern und ab damit in den Tank.

Die pflanzlichen Öle bilden in der Tat eine realistische Grundlage für die Kraftstoffen von morgen, weil sie durch die Schlichtheit derer Produktion außer Konkurrenz stehen. Lediglich eine Solarquelle und Mittel zum Düngen wird benötigt, aber auch viel Phantasie. Dabei geht es um solare Energie, was gespeichert wird und ein sehr hohes Ausmaß an Energie liefert. Insbesondere die schweren Transportwagen könnten davon profitieren, so wie es für sie zurzeit nicht wirklich eine andere passende Alternative zu den sogenannten alternativen Kraftstoffen von heute gibt.

Es wurden bereits bequeme, unkomplizierte Techniken kreiert, die die Umrüstung des Diesels auf die Energiequellen aus der Natur, 100% Bio und jederzeit verfügbar, möglich machen und somit die Entscheidung zum Umbau erleichtern. Mit wenig Aufwand schafft man den Sprung und muss nicht mal so tief in die Tasche greifen. Die Umbaukosten für den Motor liegen zwischen 200 und 600 Euro. Der Preis liegt bei etwa 1,18 Euro netto und bringt positive Punkte durch den günstigen Umbau des Motors mit. Eine Motorumumrüstung für Lkw wird manchmal auch durch externe Umrüster übernommen und der Preis fällt zwischen 2.900,- € und 4.000,- €, Mehrwertsteuer inklusive.
Und die Vorteile lassen nicht lange auf sich warten. Es ist ohnehin immer wieder faszinierend den Gang der Natur zu beobachten. Die naturreinen, unvermischten Pflanzenöle sind praktisch schwefelfrei und somit extrem klimafreundlich. Das Schonen der Umwelt wird heutzutage groß geschrieben und umso erfreulicher ist es, dass das Gewinnen der Öle aus Pflanzen keine Belastung für die Natur darstellt. Es erfolgt durch eine einfache Kaltpressung durch eine Schneckenpresse und es wird keine chemische Nachbearbeitung notwendig. Der restliche Anteil an Öl von approximativ 13 Prozent, der sogenannte Schrot, kann auch anderweitig verwendet werden und kommt es zum Beispiel den Tieren als Futter zu Nutzen. Das Prozent von 0,2 der Schwefelanteil bei Diesel steht im Gegensatz zu dem Anteil von nur 0,0012 % bei Rapsöl.

Dank dem ruhigeren Laufen der Motoren, was das Verwenden der Pflanzenöle mit sich bringt, erweisen auch alle seine Komponenten eine längere Ausdauer. Und auch die Einspritzdüsen – und pumpen haben ein längeres Leben, so wie es für eine bessere Schmiertechnik gesorgt wird.

Folgende technische Maßnahmen sind für die Umrüstung des Diesel-Motors angebracht: Treibstoffsystemerhitzung, Filtersysteme, Einspritzequipment, Glühstifte, Ein-Tank- / Zwei-Tank-System, Nachspüleinrichtung und Schnellkraftstoffspülung, Manueller und automatischer Treibstoff-Umschaltbetrieb, Automatische Schwachlastschaltung, Entlüftungssystem, Treibstoffmischung, das Ultraschalgefäss-System etc. Alles Teile die es Im INternet Überall gibt, z.B. hier auf ersatzteile.de
Nehmen wir als Nächstes die Treibstoffsystemerhitzung unter die Lupe. Bei der Treibstoffsystemerhitzung geht es darum, dass die Luft, die in den Zylinder des Motors gesaugt wurde und durch starke Komprimierung so plötzlich erwärmt, dass der dahin eingeführte Kraftstoff sich selbst entzündet und verbrennt. Dabei ist es vorrangig zu beachten, dass der richtige Zeitpunkt erwischt wird, wenn die Luft und der gesprühte Pflanzenöl dicht nacheinander folgen. Der nötige Druck im Zylinder ist beim Gebrauch der pflanzlichen Öle schwerer zu schaffen, so dass es sich als Lösung das Installieren eines Wärmetauschers unweit des Tanks anbietet, so wie ein weiterer vor der Pumpe zum Einspritzen im Raum des Motors. Dazu kommen noch der elektrischer Durchlauf und die Heizmanschetten, die außerdem die Kraftstoffförderpumpe schonen. Die Tauscher der Plattenwärme lassen sich verschiedenartig anschließen: die Wärme, die gebraucht wird, wird dem kühlen Wasser abgenommen, was vorhin kurz erwärmt wurde oder man zieht es dem Öl für das Schmieren des Motors ab. Die Wärme von dem Kraftstoff wird auf das gleiche Niveau gehalten durch die Regeleinheiten, die die Temperatur messen und fühlen. Die originellen Leitungen vom Treibstoff werden gewechselt durch hydraulische Schläuche mit niedrigem Druck samt einer Ummantelung, die isoliert und dem Verlust von Wärme entgegenwirkt.
Den Biokraftstoffen gehört also die Zukunft, sie sind nicht nur umweltfreundlich sondern auch bezahlbar.

Petromax Starklicht-Lampe: sparsam und hell

Eine Alternative zu strombetriebenen Lichtquellen, ist die bewährte, 1910 in Berlin entwickelte Petromax-Lampe. Die Technik, bei der Petroleum unter Druck durch einen Vergaser geleitet und anschließend in einem Glühstrumpf verbrannt wird, erzeugt ein helles Licht und ist vor allem Outdoor- und Camping-Freunden ein Begriff. Natürlich sind Petroleum-Lampen generell mit Vorsicht zu betreiben, da von ihnen eine Brandgefahr ausgeht. Auch sollten Kinder wegen dem Feuer und wegen des giftigen Brennstoffes keinen Zugang dazu haben, aber ganz allgemein ist die Petromax-Starklichtlampe eine Option für alle, die eine helle, natürliche Lichtquelle suchen, auf die auch bei Stromausfall Verlass ist. Durch ihre lange Lebensdauer und den relativ sparsamen Brennstoff-Verbrauch kann sie im Zweifelsfall sogar nachhaltiger und praktischer sein als eine batteriebetriebene Taschenlampe. Die Anschaffung kann sich also lohnen, ob nun als als Reserve-Lampe zur Vorsorge oder zum Beispiel für den Einsatz im Alltag – zum Beispiel auf der Veranda, auf dem Balkon oder überall dort, wo kein Strom zur Verfügung steht.

Grundsätzlich sollte bei Petroleum-Lampen auf Qualität, sorgfältige Verarbeitung und eine einfache, sichere Bedienbarkeit geachtet werden. Es gibt Ausführungen, die sich auch mit speziellen Dichtungen nachrüsten und mit Benzin betreiben lassen. Sehr zu empfehlen ist auch eine integrierte Selbstabschaltung, damit nicht unkontrolliert Gas ausströmen kann, wenn die Flamme ausgeht. Tipp: wenn Sie bei der Inbetriebnahme Ihrer Petroleum-Lampe Schwierigkeiten haben, lohnt sich die Video-Suche, zum Beispiel bei YouTube! Dort stehen verschiedene, gut verständliche Anleitungen zur Verfügung.